Siegel und ihre Bedeutung

Die Europäische Union hat jetzt ein gemeinsames Logo für alle Mitgliedsländer entwickelt. Das neue EU- Logo kann im Laufe des Jahres schon auf Lebensmittelverpackungen aufgebracht werden und ist ab 1. Januar 2009 für alle fertigverpackten Lebensmittel verpflichtend, wenn diese zu 95 % mit Zutaten aus dem ökologischen Anbau hergestellt wurden.
Quelle und weitere Informationen:
Europäisches Verbraucherzentrum

EU-Logo für Lebensmittel aus dem ökologischen Anbau. "Öko" und "Bio" drauf steht, muss auch "Öko" und "Bio" drin sein, das besagt die seit 1993 gültige Europäische Öko-Verordnung. Sie legt die Mindeststandards für Lebensmittel aus dem ökologischen Landbau fest. Eine einheitliche Kennzeichnung, wie bereits in Deutschland durch das Öko-Prüfzeichen geschehen, war auch auf europäischer Ebene notwendig.
Quelle und weitere Informationen:
Europäisches Verbraucherzentrum

Mit dem Bio-Siegel dürfen die in den Anwendungsbereich der EG-Öko-Verordnung fallenden, nicht verarbeiteten und die für den menschlichen Verzehr bestimmten verarbeiteten Agrarerzeugnisse gekennzeichnet werden.
Die landwirtschaftlichen Zutaten der verarbeiteten Agrar-Erzeugnisse müssen zu mindestens 95 Prozent aus dem ökologischen Landbau stammen. Die übrigen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs müssen in Anhang VI Teil C der EG-Öko-Verordnung aufgeführt sein.
Die Verwendung des Bio-Siegels ist freiwillig und kostenlos. Anbieter müssen nicht auf eigene Markennamen oder Öko-Zeichen verzichten.
Quelle und weitere Informationen:
www.bio-siegel.de

Bioland ist der führende ökologische Anbauverband in Deutschland. Die Wirtschaftsweise der Bioland-Betriebe basiert auf einer Kreislaufwirtschaft - ohne synthetische Pestizide und leichtlösliche Stickstoffdünger. Die Tiere werden artgerecht gehalten und die Lebensmittel schonend verarbeitet. Dies ermöglicht eine umweltverträgliche und nachhaltige Lebensmittelerzeugung.
Quelle und weitere Informationen:
www.bioland.de

Die Demeter-Bewegung als unternehmerisches Netzwerk fördert die Entwicklung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese entwickelt seit über 80 Jahren eine lebendige Agrarkultur, die auf Impulse von Rudolf Steiner zurückgeht und vor allem die Kräftewirkungen stärken will. Verarbeitete Demeter-Produkte müssen den Anspruch erfüllen, die hohe Qualität der Rohware in der Verarbeitung zu erhalten, zu fördern und für die menschliche Ernährung auf zu schließen.
Quelle und weitere Informationen:
www.demeter.de

Gäa ist ein vielfältiger Anbauverband für LandwirtInnen, VerarbeiterInnen und Handelsfirmen. Arbeitsschwerpunkt ist Ostdeutschland. Hier setzt sich Gäa besonders beim Strukturaufbau für den Öko-Landbau ein. Gäa-Mitglieder - vom kleinen Gartenbaubetrieb bis zum landwirtschaftlichen Unternehmen mit 2000 Hektar - arbeiten bundesweit und international nach den strengen Gäa-Richtlinien.
Quelle und weitere Informationen:
www.gaea.de

Der ökologische Landbau nach den Naturland Richtlinien ist eine ganzheitliche und moderne Form der Landbewirtschaftung und umfasst auch die ökologische Aquakultur. Die Naturland Richtlinien gelten für die Erzeugung und die Verarbeitung. Ein Bio-Produkt darf nur das Naturland Zeichen tragen, wenn die gesamte Kette vom Acker bis zur Ladentheke nach Naturland Richtlinien erzeugt, verarbeitet und kontrolliert wurde.
Quelle und weitere Informationen:
www.naturland.de
Das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland - Kiel bietet viele weiter Informationen zu
Ökolabel in Europa.